Schuld Schuld

Jeder fühlt sich manchmal schuldig, grundlos oder nicht. Niemand mag diese Situation. Woher kommt dieses Schuldgefühl?

Die vier Quellen der Schuld

Die erste Quelle ist Gott selber. Die Zehn Gebote zeigen, wie fehlbar wir Menschen sind – Jesus ist der einzige Weg zu Gott. Wenn wir uns für Jesus entschieden haben, sind wir frei von aller Schuld. Diejenigen, die nicht an Jesus glauben, unterstehen noch immer dem Gesetz, vielfach unserem Gewissen, welches mehrheitlich weiss, was Gut nd Böse ist.

Satan ist die zweite Quelle. In Johannes 10.10 steht: «Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen und zu schlachten und um Verderben zu bringen. Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle.»

Der Teufel verlockt Christen und Nichtchristen zur Sünde. Danach prangert er uns an. Wenn wir sündigen, öffnen wir dem Teufel sozusagen eine Türe. Er kommt in unser Leben und nützt unsere Schwächen aus, um Tod und Schuld zu bringen.

Doch Jesus hat unsere Schuld auf sich genommen. Das können wir proklamieren und Gott dafür danken. Wir können ihn bitten, dass er hilft, uns zu ändern.

Satan kennt die Bibel genau und kann uns auch in spirituellen Bereichen ein schlechtes Gewissen einreden: dass wir zum Beispiel mehr beten, die Kirche öfters besuchen sollen oder den Zehnten geben müssen. Doch Gott hat uns bereits gerettet, ohne unser Zutun.

Die dritte Quelle sind die Gesetze und Regeln unserer hiesigen Institutionen.

Wenn wir gegen diese verstossen, wird uns Gott nicht verdammen. Wir können bei Gesetzesübertretungen dem Polizisten nicht erklären, dass Jesus unsere Schuld auf sich genommen hat. Gott will, dass wir unseren Gesetzen Folge leisten.

Unser Bewusstsein ist die vierte Quelle der Schuld. Das Bewusstsein ist Teil unserer Seele, eine intuitive Richtungsweisung. Wir sollten es nicht ignorieren. Manchmal ist es überempfindlich oder gar nicht sensibel.

Das Schuldgefühl in Worte fassen

Wir müssen uns dem Gefühl der Schuld stellen. Indem wir es in Worte fassen ist es nicht mehr nur ein Gefühl. Es wird fassbar und so können wir es dann auch beseitigen.

Gott verdammt uns nicht bei Fehlleistungen. Es hat aber Konsequenzen. Er korrigiert uns durch sein Wort und heilt uns. Hiob 5, 17+18: «Siehe, selig ist der Mensch, den Gott zurechtweist; darum widersetze dich der Zucht des Allmächtigen nicht. Denn er verletzt und verbindet; er zerschlägt und seine Hand heilt.»

Was nun?

Mit der Broschüre "Verdammnis" kannst du noch tiefer ins Thema einsteigen und nochmals etwas tiefer gehts im Buch "Schärfer als ein Zweischneidiges Schwert".

Seitenkommentare Seitenkommentare