Geben Geben

Warum spenden wir? Für Gott ist das Warum wichtiger als das Wieviel.

In der Bibel, 1. Korinther 13.3, steht: «Wenn ich meinen ganzen Besitz an die Armen verteile, wenn ich sogar bereit bin, mein Leben zu opfern und mich bei lebendigem Leib verbrennen zu lassen, aber keine Liebe habe, nützt es mir nichts.»

Geben sollte in erster Linie ein Akt des Anbetens, der Danksagung und des Glaubens an Gott sein. Gott gefällt es nicht, wenn wir aus Schuld, Angst oder Zwang Geld spenden.

Viele Christen geben ihren Zehnten, weil sie sich gezwungen fühlen. Sie sehen den Segen nicht, den ihnen die Bibel dadurch verspricht, zum Beispiel in Maleachi 3.10+11.

Geben, spenden ist investieren

In der Bibel im 2. Korinther 9.6-8 steht: «Denkt daran: Wer wenig sät, wird auch wenig ernten. Und wer reichlich sät, wird reichlich ernten. Jeder soll für sich selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, und soll den Betrag dann ohne Bedauern und ohne Widerstreben spenden. Gott liebt den, der fröhlich gibt. Er hat die Macht, euch mit jeder Art von Gnade zu überschütten, damit ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles habt, was ihr zum Leben braucht, und damit ihr sogar noch auf die verschiedenste Weise Gutes tun könnt.»

Viele sehen ihre Spende als verloren. Das stimmt nicht. Für den Bauern ist die Saat eine Investition in die Ernte: Er wird nicht nur die gesäte Menge an Korn ernten, sondern sehr viel mehr. Das gleiche Prinzip gilt fürs Spenden.

Wir werden ein Vielfaches von dem zurück erhalten, was wir gegeben haben. Einen Teil davon ernten wir während unserer Lebenszeit, einen anderen davon im Himmel.

Der Samen erzeugt nur, was er selber ist. Wenn wir Liebe geben, werden wir Liebe erhalten. Wenn wir Geld geben, werden wir Geld erhalten.

Und wir sollten auch den Armen spenden. In der Bibel, Sprüche 19.17, steht: «Wer über den Geringen sich erbarmt, leiht dem Herrn, und seine Wohltat wird er ihm vergelten.»

Säen und ernten braucht Zeit

Der Bauer pflanzt nicht sein ganzes Korn. Wir sollten auch nicht unser ganzes Geld spenden. Und wenn wir unseren Teil gespendet haben, so brauchen wir nur zu warten und auf Gott zu vertrauen.

Der Bauer pflügt auch nicht im Feld, um den Wachstum seines Korns zu kontrollieren. Einige Körner spriessen früher, andere später. Unsere Ernte liegt allein in Gottes Verantwortung.

Was nun?

Folgende Lehren können dir einen tieferen Einblick gewähren - die Broschüre "Geben", die Bücher "Ein besserer Weg zu beten" und "Schärfer als ein zweischneidiges Schwert".

 

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