Gaben des Heiligen Geistes Gaben des Heiligen Geistes

Die Gaben des Heiligen Geistes sind ein sehr wichtiger und gewichtiger Teil der christlichen Gemeinschaft, weil wir durch sie einander dienen. 

Wie wir die Gaben anwenden sollen

Der Heilige Geist entscheidet, wer welche Gaben erhält und wir entscheiden, wie wir sie einsetzen. Es gibt Christen, die durch ihre Gaben andere manipulieren oder kontrollieren. Gott verlangt, dass wir immer in Liebe und Mitgefühl handeln. Wenn wir dies nicht tun können, müssen wir damit aufhören. Neun Gaben des Heiligen Geistes beschreibt Paulus im 1. Korintherbrief, Kapitel 12. Er schreibt den Christen in Korinth darüber in seinem Brief, weil diese die Gaben des Heiligen Geistes nicht richtig benützten. Alle diese Gaben dienen zur Erbauung, Ermutigung oder Ermahnung und zum Trost der anderen Christen. Einzig die Gabe der Zungenrede ist für die Erbauung von sich selber – ein wunderbares geistliches Geschenk Gottes, um im Geist zu wandeln und sich nicht von den Umständen dominieren zu lassen.

Neun Gaben

Einsichten in Gottes Weisheit:

Die Fähigkeit, Einsichten in Gottes Weisheit weiterzugeben, um einer Person oder in gewissen Umständen einen Rat so zu geben, der von übernatürlicher Weisheit zeugt (1. Korinther 12.8a).

Erkenntnis:

Die übernatürliche Fähigkeit, Dinge zu erkennen und zu sagen, was in einer bestimmten Situation zu tun ist. Also menschlich Unmögliches zu erkennen und weiterzugeben (1. Korinther 12.8b).

Besonderes Mass an Glauben:

Dieser hat ein «besonderes Mass an Glauben» (1. Korinther 12.9a). Ein Glaube, der weit über den hinausgeht, den jeder Gläubige bei der Wiedergeburt als Geschenk erhält, um für andere in speziellen Situationen zu glauben.

Die Gaben, Kranke zu heilen:

Alle Christen können, mittels Jesus in ihnen, im Auftrag Gottes heilen, sich oder andere, so wie jeder Mensch singen kann. Es gibt Heilung aber auch als spezielle Gabe. Dann ist es aber für eine besondere Berufung, einen Heilungsdienst auszuüben. Als Beispiel Aufruf an alle Christen die Leute zu heilen: Mt 10,8 oder Lk 10,9.

 

Siehe auch unter Gesundheit. 

Die Gabe, Wunder zu tun:

Wunder sind ein übernatürliches Phänomen, hauptsächlich um in Sondersituationen Sofortlösungen von Gott zu erhalten. In Johannes 2.1-10 verwandelt Jesus Wasser zu Wein. Mit diesem Wunder offenbarte er zum ersten Mal seine Herrlichkeit.

Prophetie:

Die Gabe der Prophetie ist nicht zu verwechseln mit der Berufung zum Propheten, der Anweisungen oder ausführliche Lehren weitergibt. Sie ist zur Erbauung gedacht. 1. Korinther 14.3b: «Was er sagt, bringt ihnen Hilfe, Ermutigung (Ermahnung) und Trost.».

Urteilsvermögen über die Geister:

Mit dieser Gabe kann jemand beurteilen, ob etwas vom Geist Gottes gewirkt ist oder nicht (1. Korinther 12, 10a) und den anderen zuverlässig mitteilen.

In Sprachen reden:

Jemand ist befähigt, «in Sprachen zu reden, ´die von Gott eingegeben sind,` verschiedene irdische Sprachen oder die Sprache der Engel» (1. Korinther 13.1). Diese Sprache richtet sich an Gott und nicht an die Menschen. Deshalb sollte man sie in der Gemeinde nur benützen, wenn jemand dabei ist, der diese deutet (1. Korinther 14. 4-5 & 27-28). Sie dient darüberhinaus zur Selbststärkung.

Die Sprachen auslegen:

Diese Gabe deutet die Botschaft, die in fremder Sprache gesagt wurde (1. Korinther 12.10c). Es ist keine wörtliche Übersetzung, sondern dem Sinn nach und erlaubt, das, was in der allgemein unverständlichen fremden Sprache geredet wurde, durch die Auslegung den anderen und sich selber zugänglich zu machen.

Was nun?

Möchtest du mehr über spirituelle Gaben lernen? Hier gibt es die Broschüre  "Die übernatürlichen Gaben von Gott".

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