Früchte des Heiligen Geistes Früchte des Heiligen Geistes

Wenn sich ein Mensch für Jesus entscheidet, wird sein Innerstes grundlegend verwandelt. Der alte, sündige Geist wird gegen einen neuen, reinen Geist ausgewechselt. Gott selber, in der Form des Heiligen Geistes, wohnt in diesem Menschen. Der Heilige Geist wird eins mit unserem Geist.

Gott wohnt in uns. Deshalb wird konstant die «Frucht des Geistes» produziert (Galater 5.22-23): Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.

Dies ist Gottes Charakter. Der Geist wird damit gefüllt, aber unsere Seele, der Ort der Gedanken und Gefühle, nicht ohne unser Zutun. Deshalb erkennen wir diese neuen Eigenschaften von uns nicht automatisch. Es gibt Zeiten, in denen wir Trauer, unglaubliche Wut, Hass oder Sorge empfinden, doch Gottes Friede ist trotzdem in unserem Innersten, in unserem Geist unveränderlich vorhanden.

Wie sieht die Frucht des Geistes aus?

Liebe – Gottes Liebe hat nichts mit Gefühlen oder Zuneigung zu tun. Sie ist eine Entscheidung. Jesus starb aus Liebe zu uns am Kreuz. Dies tat er entgegen aller Gefühle, die er in diesen langen Momenten hatte.

Freude – die Freude Gottes macht uns stark. Sie hängt nicht von äusseren Umständen ab.

Friede – ist für uns nur die Absenz von Problemen. Gottes Friede ist aber viel mehr. Es bedeutet auf Griechisch Wohlbefinden und beinhaltet Rast, Sicherheit, Freiheit durch Fürsorge und Vertrauen. Langmut – oder Geduld ist ruhige Ausdauer. Geduld ist keine passive Handlung, sondern aktiv.

Freundlichkeit und Demut sind eng miteinander verwandt und werden oft als schwache Eigenschaften angesehen. Das Gegenteil ist wahr. Gottes Freundlichkeit ist ohne Härte. Demut ist nett und sanft, und beinhaltet Bescheidenheit und Unterwerfung. Jesus beschrieb sich selber als demütig – er hatte Vollmacht, doch gebrauchte er sie nicht zu seinem Vorteil.

Güte - Gottes Güte ist anders als unsere Güte. Seine Güte vergeht nicht, wie es bei uns im normalen Leben vorkommt.

Treue – Gottes Treue ist mehr als wir sie kennen. Gott will, dass wir uns ihm gegenüber so treu verhalten, wie Jesus es getan hat.

Selbstbeherrschung – Gott verliert niemals seine Selbstbeherrschung. Je mehr wir aus dem Geist leben lernen, desto mehr ist diese Selbstbeherrschung auch in unserem Leben Realität. Wir können wählen, ob unsere alt hergebrachte Seele oder ob der Heilige Geist unsere Gedanken und Gefühle dominiert.

Wie kommt Gottes Frucht in unsere Seele?

Indem wir die Bibel lesen, über die Botschaften nachdenken und glauben, kommt die Frucht des Geistes in unsere Seele. Dies braucht Disziplin, doch es lohnt sich. Sind wir unruhig, können wir in der Bibel eine Passage über Gottes Frieden lesen. (Philipper 4.6-7): «Macht euch um nichts Sorgen! Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn. Dann wird der Frieden Gottes, der alles Verstehen übersteigt, über euren Gedanken wachen und euch in eurem Innersten bewahren – euch, die ihr mit Jesus Christus verbunden seid.»

Diese Broschüre gibt noch mehr Auskunft darüber

"Gottes Leben in deiner Seele hervorbringen", die Bücher  "Geist, Seele, Körper" und  "Du hast schon alles was du brauchst" oder das vorhergehende Thema "Das Wort Gottes" geht auch darauf ein.

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