Dienen Dienen

Jesus hatte ins seinem Leben viele Rollen: Retter, Erlöser, Licht des Lebens, Brot des Lebens, Guter Hirte, Sohn Gottes und Sohn der Menschen, um nur einige zu nennen. 

Eine andere war die Rolle des Dieners. Schon Jahrhunderte vorher prophezeite Jesaja, dass «Gottes Knecht» als Diener auftreten würde. Jesus hat dies auch immer wieder durch seine Worte und Taten bestätigt.

Die meisten von uns möchten lieber diejenigen sein, die dem Diener sagen, was zu tun ist. Doch auch hier stellt Jesus die Weisheit auf den Kopf.

Er sagte: «Ihr wisst, dass die, die als Herrscher über die Völker betrachtet werden, sich als ihre Herren aufführen und dass die Völker die Macht der Grossen zu spüren bekommen. Bei euch ist es nicht so. Im Gegenteil: Wer unter euch gross werden will, soll den anderen dienen, wer unter euch der Erste sein will, soll der Sklave/Diener aller sein. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben.»

Gott erhöht uns zur richtigen Zeit

Das mag nicht das sein, was wir hören wollen. Doch es ist Gottes Weg, damit wir in seinem Königreich gross werden. Jesus liess sich freiwillig demütigen. Und darum hat Gott ihn erhöht und gab ihm einen Namen, der bedeutender ist als jeder andere Name.

Siehst du den Zusammenhang? Die Demut von Jesus, sein Gehorsam als Diener und seine Erhöhung über alles.

Wenn wir über das Leben und die Taten der Apostel lesen, sehen wir, dass auch sie Diener waren.

Paulus sagte: «Demütigt euch also unter die starke Hand Gottes; dann wird er euch erhöhen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.» Gott wird uns zu rechter Zeit erhöhen. Seine Beurteilung ist so viel besser als unsere.

Ehrlich leben und dienen

In der Bibel steht, wenn wir für jemanden arbeiten, sollen wir es so ausführen als wenn es direkt für den Herrn wäre. Oft wird einem neuen Diener die unwichtigste Aufgabe gegeben, um zu sehen, ob dieser vertrauenswürdig ist. Denn schon beim Putzen der Kirchenküche oder beim Bereitlegen der Liederbücher können wir unsere Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit beweisen.

Dieses Prinzip tönt nach gesundem Menschenverstand. Doch Wissen alleine reicht nicht. Wir müssen ehrlich sein und bleiben, auch wenn es viel Zeit, Geld oder Mühe kostet. Gerade in den mühsamsten Bedingungen können wir zeigen, ob wir ehrlich sind oder nicht.

Was nun?

Folgende Broschüre führt im Thema weiter "Dienerschaft" .

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